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Schulart
Förderschule
Jahrgangsstufe
3
Altersstufe
Primarstufe
Fach
Deutsch
Fachgruppe
Sprachen
Zeitdauer
1 UE 30-60 Min
Hardware
Kopfhörer PC/Laptop Smartphone Tablet
Software
ByCS-Lernplattform
Individuum
Möglichkeit der Selbststeuerung von Lernort, -Tempo und -Zeitpunkt Autonomie bei der Wahl der Lerninhalte / Gegenstände und ggf. der Lernziele Individuelle Lernwege und / oder abgestufte Unterstützung bei der Bearbeitung von Aufgaben
Peer Group
Kollaboratives Erstellen des Arbeitsergebnisses
Weg und Ziel
Digitale Medien zur Dokumentation / Bearbeitung
Förderschule (Lernen) | Deutsch 1–4 | 3 Schreiben
  • Kompetenzerwartungen
    • zeigen Sprachbewusstheit und Rechtschreibbewusstsein auf der Basis von Lese- und Schreiberfahrungen sowie im handelnden Umgang mit Sprache und benennen Schreibhilfen.
Förderschule (Sprache) | Deutsch 3/4 | 4.4 Richtig schreiben (Referenz)
8 Medienbildung/Digitale Bildung
12 Sprachliche Bildung
1.1 Medienangebote und Informatiksysteme (Hardware-, Software und/oder Netzwerkkomponenten) sach- und zielorientiert handhaben
3.2 Analoge und digitale Werkzeuge zur effektiven Gestaltung kollaborativer als auch individueller Lernprozesse verwenden und Resultate mit anderen teilen
3.3 Medien zur gleichberechtigten Teilhabe an der Gesellschaft aktiv und selbstbestimmt nutzen

Auslautverhärtung d/t

Nach einer Selbsteinschätzung der Schülerinnen und Schüler, die zu der Zuteilung in eine der drei Niveaugruppen führt, bearbeiten die Schülerinnen und Schüler selbstständig (oder mit einem Partner) die Aufgaben an ihrem digitalen Endgerät. In abwechslungsreichen sowie qualitativ und quantitativ differenzierten Aufgaben üben die Schülerinnen und Schüler die Schreibweise von Wörtern mit „d” oder „t”. Die Kinder lernen, Wörter mit Auslautverhärtung korrekt zu schreiben, auch wenn sie anders gesprochen werden.

Screenshot aus dem Kurs: digitale Lernlandkarte CC BY-NC-SA 4.0 ISB | Förderschule
Screenshot aus dem Kurs: Single-Choice CC BY-NC-SA 4.0 ISB | Förderschule
Screenshot aus dem Kurs: Aufgabe Auslautverhärtung CC BY-NC-SA 4.0 ISB | Förderschule

Lernziele

1.     Erkennen der Auslautverhärtung
Die Schülerinnen und Schüler erkennen, dass stimmhafte Konsonanten am Wortende häufig stimmlos ausgesprochen werden (z. B. „Hund“ → [hunt]).

2.     Richtiges Schreiben trotz veränderter Aussprache
Die Kinder lernen, Wörter mit Auslautverhärtung korrekt zu schreiben, auch wenn sie anders gesprochen werden (z. B. „Abend“, „lieb“).

3.     Strategien zur Rechtschreibsicherung anwenden
Die Kinder nutzen Strategien wie Verlängern oder Ableiten, um die richtige Schreibung zu überprüfen (z. B. „Hund“ → „Hunde“, „lieb“ → „liebe“).

Relevanz

Die Auslautverhärtung ist ein zentrales Thema im Schriftspracherwerb, da sie häufig zu Rechtschreibfehlern führt. Ein sicheres Verständnis hilft, die orthografische Kompetenz zu stärken und die Diskrepanz zwischen gesprochener und geschriebener Sprache zu überbrücken. Das Thema unterstützt damit grundlegende Fähigkeiten für weiterführendes Schreiben und Lesen.

Lerngegenstand

Der Lerngegenstand ist die lautliche Veränderung stimmhafter Konsonanten am Wortende, insbesondere der Buchstaben b, d, g, die im Auslaut stimmlos (p, t, k) gesprochen, aber nicht verändert geschrieben werden. Die Kinder lernen, mithilfe von Verlängerungen (z. B. Pluralformen oder verwandten Wörtern) die richtige Schreibung zu erschließen.

Didaktische Prinzipien

1.     Anschaulichkeit
Durch das Hören, Sprechen und Vergleichen von Wortpaaren (z. B. „Hund – Hunde“, „lieb – liebe“) erkennen die Kinder den Lautunterschied und verinnerlichen die Regel.

2.     Sprachbewusstmachung
Kinder werden angeregt, über Sprache nachzudenken und Unterschiede zwischen gesprochener und geschriebener Sprache zu reflektieren.

3.     Handlungsorientierung
Lernaktivitäten wie Sortierübungen, Partnerdiktate, Wortkarten oder das Ableiten durch Wortfamilien fördern aktives, handelndes Lernen und vertiefen das Verständnis.

Zuerst erfolgt anhand einer Selbsteinschätzung der Schülerinnen und Schüler die Zuteilung in einer der drei Niveaugruppen. Anschließend bearbeiten die Schülerinnen und Schüler die qualitativ und quantitativ differenzierten Aufgaben der jeweiligen Niveaugruppe selbstständig (oder mit einem Partner) an ihrem digitalen Endgerät, entweder im Unterricht oder aber zuhause als vertiefende, übende Hausaufgabe.

Das Material umfasst eine Einschätzaufgabe in Form einer H5P Drag-and-Drop-Übung, die als Einstieg zur Diagnose des Vorwissens dient.
Anschließend folgen differenzierte Erklärungen zur Auslautverhärtung, angepasst an verschiedene Lernniveaus.
Zur Vertiefung stehen zwei interaktive H5P-Übungen zu Nomen zur Verfügung, wobei eine der Übungen auch gezielt den Bereich Adjektive mit einbezieht.
Die Kombination aus interaktiven Elementen und erklärenden Inhalten unterstützt ein selbstständiges und motivierendes Lernen.

Differenzierungsmöglichkeiten: Die Aufgaben sind in den drei Differenzierungsgruppen Erdnuss, Haselnuss und Walnuss gestaltet. Die Schülerinnen und Schüler können sich durch Selbsteinschätzung einer Niveaugruppe zuordnen, können aber auch, in Abhängigkeit von ihrem Vorwissen und ihrem Arbeitstempo, gezielt von der Lehrkraft einer Gruppe zugewiesen werden. Die Aufgaben können sowohl in Einzelarbeit, als auch in Partnerarbeit durchgeführt werden. Wahlweise könnten die Schülerinnen und Schüler anhand des Materials selbst einen Hefteintrag anfertigen.

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