Lernen am Modell
In dieser Digitalen Lernaufgabe (DigLA) können die Schülerinnen und Schüler die Begriffe und Zusammenhänge der sozialkognitiven Theorie nach A. Bandura am Beispiel einer Situationsbeschreibung üben.
Im Juni 2013 führte anhaltender Regen in Mitteleuropa zu einer extremen Hochwasserkatastrophe. Anhand dieses „Jahrhundert-“ oder „Jahrtausendhochwassers“ untersuchen die Lernenden die Gefährdung besiedelter Uferbereiche in Passau. Sie analysieren natürliche und menschliche Ursachen, entwickeln Schutzmaßnahmen und berücksichtigen die technische Machbarkeit sowie verschiedene Interessenlagen.
Das Hochwasser 2013, von dem auch das niederbayerische Passau betroffen war, war eine der verheerendsten Überschwemmungen der letzten Jahrzehnte. Es zeigte eindrücklich, wie wichtig und gleichzeitig herausfordernd effektiver Hochwasserschutz ist.
Erstens verdeutlichte es die Notwendigkeit robuster Schutzmaßnahmen. Bestehende Dämme und Hochwasserschutzmauern wurden in ihrer Kapazität übertroffen, was auf die Dringlichkeit hinweist, solche Infrastrukturen zu überprüfen und gegebenenfalls zu verstärken oder zu erweitern.
Zweitens lehrte das Ereignis die Bedeutung präventiver Maßnahmen. Frühwarnsysteme und Evakuierungspläne müssen kontinuierlich verbessert werden, um schneller auf extreme Wetterereignisse reagieren zu können.
Drittens zeigte sich, dass auch die Raumplanung eine entscheidende Rolle spielt. Die Vermeidung von Bebauung in hochwassergefährdeten Gebieten sowie die Schaffung von Überflutungsflächen können die Auswirkungen zukünftiger Hochwasser reduzieren.
Der Klimawandel, der die Häufigkeit und Intensität solcher Ereignisse erhöhen kann, erfordert schließlich eine vorausschauende Anpassung an sich verändernde klimatische Bedingungen, um das Georisiko Hochwasser langfristig zu minimieren.
Die Unterrichtseinheit umfasst ca. 5 Unterrichtsstunden. Dabei bleibt es der Lehrkraft bzw. der Lerngruppe freigestellt, bestimmte Aspekte vertieft zu bearbeiten bzw. zu kürzen. Der modulare Aufbau des Kurses erlaubt es, einzelne Themen separat zu behandeln. Didaktisch zieht sich gleichwohl ein roter Faden durch die Aufgabe, der es nahelegt, sie in der vorgestellten Reihenfolge zu bearbeiten.
Der Kurs enthält eine Fülle verschiedener Materialien. Eine modulare Bearbeitung einzelner Materialien ist möglich. Inwiefern dies im Rahmen des Unterrichtsverlaufs sinnvoll ist, hängt von der konkreten Ausgestaltung der Unterrichtseinheit und ihrer Einbettung in den inhaltlichen Kontext ab und obliegt insofern der Einschätzung der unterrichtenden Lehrkraft.
Am besten gelingt die Bearbeitung der digitalen Materialien und Aufgabenstellungen an Desktop-Rechnern in einem Computerraum. Das Vorhandensein einer Internetverbindung mit ausreichender Bandbreite und eines Browsers wird vorausgesetzt.
Lerndende, die ihre auf Papier erstellten Lernprodukte in den Kurs hochladen wollen, können dafür in der Regel ihr eigenes Smartphone nutzen. Ansonsten sollten hierfür Tablets bereitgestellt werden.
Tablets mit Eingabestift und geeigneter Zeichen- bzw. Notizbuchsoftware sind eine nützliche Ergänzung zu der Arbeit mit Desktop-Rechnern und erleichtern die digitale Bearbeitung der Aufgaben.
Sofern ausschließlich auf Tablets gearbeitet wird, muss für die Bearbeitung einiger Aufgaben die entsprechende Appversion installiert sein. Ein Account ist für die Bearbeitung der Aufgabe nicht notwendig, aber praktisch.
In dieser Digitalen Lernaufgabe (DigLA) können die Schülerinnen und Schüler die Begriffe und Zusammenhänge der sozialkognitiven Theorie nach A. Bandura am Beispiel einer Situationsbeschreibung üben.
In dieser Digitalen Lernaufgabe (DigLA) steht die Vermittlung von Grundfähigkeiten im Programmieren mit Scratch im Vordergrund. Hierzu wird ein fahrerloses Transportsystem in einer Fabrikhalle programmiert sowie das Fliegen einer Drohne in einem Hochregallager simuliert.
Peter ist frustriert. Seine Mutter hat ihm verboten, sein Lieblingscomputerspiel zu spielen. Das ist die Problemstellung, mit der die Schülerinnen und Schüler zu Beginn der Lernaufgabe „Argumentieren next Level“ konfrontiert werden.
Der Kurs „Der Junge im gestreiften Pyjama“ ist eine Digitale Lernaufgabe (DigLA) für die 8. bis 10. Klasse zur Vertiefung von Deutsch-, Geschichts- und Politikkenntnissen sowie zur Förderung digitaler Fähigkeiten durch vielfältige Aufgaben und Aktivitäten.
In der Digitalen Lernaufgabe (DigLA) Multilingualism für die 13. Jahrgangsstufe (BOS) werden Aufgaben zu den prüfungsrelevanten Kompetenzen Listening Comprehension, Mediation, Material-based Writing und zur mündlichen Gruppenprüfung zur Verfügung gestellt.
Der teachSHARE-Kurs „#whomademyclothes – Deine Kleidung, deine Veranwortung?“ liefert eine exemplarische Digitale Lernaufgabe (DigLA) nach den Kriterien des Faches Politik und Gesellschaft zum Thema „Globale Modeindustrie”.