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Schulart
Gymnasium
Jahrgangsstufe
10
Altersstufe
Sekundarstufe I
Fach
Politik und Gesellschaft
Fachgruppe
Gesellschafts- und Wirtschaftswissenschaften
Zeitdauer
1 UE 90-135 Minuten
Hardware
PC/Laptop Tablet
Software
ByCS-Lernplattform
Digitale Welt
Lebensweltbezogenes digitales Material Lebensweltnahe Aufgabenstellung
Individuum
Möglichkeit der Selbststeuerung von Lernort, -Tempo und -Zeitpunkt Individuelle Lernwege und / oder abgestufte Unterstützung bei der Bearbeitung von Aufgaben
Weg und Ziel
Aufgabenstellung, die kreative Lösungswege ermöglicht
Gymnasium | Politik und Gesellschaft 10 (SWG) | 3 Das Zusammenwirken der politischen Institutionen in Deutschland verstehen
  • Kompetenzerwartungen
    • diskutieren an einem aktuellen Beispiel Interessen und Zielsetzungen der am politischen Prozess auf Bundesebene beteiligten Akteure, wenden den Politikzyklus an und erkennen dadurch vielfältige gegenseitige Beeinflussungen.
  • Inhalte zu den Kompetenzen
    • Akteure des politischen Prozesses: Interessen, Zielsetzungen, Wechselwirkungen; Politikzyklus
10 Politische Bildung
15 Werteerziehung
3 Bildung für Nachhaltige Entwicklung (Umweltbildung, Globales Lernen)
12 Sprachliche Bildung
2.3 Daten und Informationen analysieren, vergleichen, interpretieren und kritisch bewerten
3.2 Analoge und digitale Werkzeuge zur effektiven Gestaltung kollaborativer als auch individueller Lernprozesse verwenden und Resultate mit anderen teilen

Politikzyklus – Beispiel Klimaschutz (SWG)

Die Schülerinnen und Schüler durchlaufen ausgehend von der Problematik des Klimawandels die verschiedenen Phasen des Politikzyklus, setzen sich in diesem Kontext mit der deutschen Reaktion auf die Klimakrise auseinander und bewerten den Beitrag von Gesellschaft und Politik in Deutschland zur Lösung der Klimakrise. In einem Entscheidungsspiel schlüpfen sie schließlich in die Rolle eines Kabinettmitglieds, das ein Gesetzespaket zum Klimaschutz voranbringen soll, Mehrheiten finden und Kompromisse schließen muss.

Blick in den Kurs: Phasen des Politikzyklus CC BY-SA 4.0
Blick in den Kurs: H5P-Übung CC BY-SA 4.0
Blick in den Kurs: Entscheidungsfindung im digitalen Rollenspiel CC BY-SA 4.0
Blick in den Kurs: Reaktion auf die Entscheidung eines Lernenden im digitalen Rollenspiel CC BY-SA 4.0
Blick in den Kurs: Gestufte Lernhilfen CC BY-SA 4.0

Im Sinne der Kompetenzorientierung wird ein individueller Lernprozess, der insbesondere Urteils-, Werte-, Partizipations- und Demokratiekompetenz berücksichtigt, angestoßen. Die Aufgabe schult auch die fachspezifische sozialwissenschaftliche Methodenkompetenz der Lernenden (z. B. durch Auswertung von Texten und Videos). Das Rollenspiel regt zum Perspektivwechsel an und macht die Notwendigkeit des Interessenausgleichs und der Kompromissfindung in einer Demokratie für die Lernenden unmittelbar erfahrbar.

Ausgehend von der lebensnahen und authentischen Herausforderung des Klimawandels erarbeiten die Schülerinnen und Schüler den Politikzyklus. Dabei setzen sie sich mit der aktuellen Klimaschutzpolitik zur Umsetzung bzw. Einhaltung der Klimaziele auseinander. Die damit verbundenen Herausforderungen und notwendigen Entscheidungen erfahren die Lernenden dann in einem digitalen Rollenspiel, in dem sie in der Rolle eines Kabinettmitglieds unter der Berücksichtigung verschiedener Interessen und anderer Einflussfaktoren, eine Entscheidung zu einem Gesetzespaket für den Klimaschutz treffen müssen. Diese vertreten und begründen sie dann in einer „Pressekonferenz“.

Die Rolle und der Entscheidungsprozess werden anschließend von den Schülerinnen und Schüler reflektiert. Ausgehend davon erarbeiten und bewerten die Lernenden bestehende Klimaschutzgesetze (z. B. Wind-an-Land-Gesetz) und reflektieren, welche Interessen bei der Verabschiedung des tatsächlichen Gesetzespakets berücksichtigt wurden und welche Beeinflussungen hier gewirkt haben.

Die Aufgabe unterstützt das individuelle und weitgehend selbstständige Lernen der Schülerinnen und Schüler. Zwischenergebnisse können im Unterrichtsgespräch besprochen und reflektiert werden. So werden in der Aufgabe verschiedene Sozialformen gewinnbringend miteinander kombiniert.

Die Lernenden haben die Möglichkeit zwischen Anforderungsniveaus, etwa durch Verwendung zusätzlich bereitgestellten Materials (z. B. M 7), im Sinne der Binnendifferenzierung auszuwählen. Das Entscheidungsspiel (M 5) versetzt die Schülerinnen und Schüler in die Lage eines Kabinettmitglieds, das unter Beachtung verschiedener Interessen und auch unter sachlichem, politischem und gesellschaftlichem Druck Entscheidungen treffen und diese dann auch verantworten muss. Durch diesen Perspektivwechsel erfahren die Lernenden unmittelbar, wie politische Entscheidungen in einer Demokratie getroffen werden und erkennen u. a. die Notwendigkeit zur Kompromissfindung.

Die Beantwortung der Quizfragen ermöglicht es den Schülerinnen und Schülern, ihren eignen Kompetenzerwerb selbstständig zu überprüfen und zielgenau einzelne Aspekte zu wiederholen.

Das Entscheidungsspiel (M 5) gehen die Schülerinnen und Schüler in Einzelarbeit durch, um zu individuellen Ergebnissen zu gelangen, allerdings regen die anschließenden Reflexionsfragen zum Austausch in der Lerngruppe an.

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Geheimnisvolles Pompeji

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Werde aktiv und lerne das Passiv

Anhand der Geschichte von Odysseus und Kirke wird in dieser Digitalen Lernaufgabe (DigLA) das lateinische Präsens Aktiv erarbeitet (Latein 1 6. Jgst., Latein 2 7. Jgst.). Über den Unterschied zwischen Passiv und Futur im Deutschen wird die Bildung der lateinischen Formen des Präsens Passiv erarbeitet.

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Der Hebel

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